Meine Fotoausrüstung

Irgendwie find ich’s doch wichtig, dass ich kurz mal über meine Ausrüstung die ich im Einsatz habe schreibe. Damit wird glaub ich klarer, von welchen Voraussetzungen ich ausgehe und vielleicht find ich es in ein paar Jahren selbst interessant zu lesen, wie ich seinerzeit begonnen habe :)

Begonnen habe ich meine DSLR-Laufbahn im Sommer 2008. Angeregt von den Fotos die Freunde auf einer gemeinsamen Reise mit ihren DSLRs gemacht hatten, wollte auch ich nicht mehr länger nur mit meiner kleinen Kompakten herumlaufen. Ich war vollstens motiviert selbst zum Hobby-Fotografen zu werden und habe mir nach längeren Überlegungen und Vergleichen und Testberichten und und und … für eine Sony Kamera entschieden!

  1. Sony Alpha 300
    Ausschlaggebend für die Entscheidung mit dieser Kamera zu beginnen war sicherlich der relativ niedrige Anschaffungspreis und die durchwegs guten Testberichte. Des weiteren sind die Objektive für Sony Kameras in der Regel um einiges billiger als bei den zwei Großen (Canon, Nikon). Zu guter Letzt hat der durchaus gute Live-View der Kamera mir dann die letzten Zweifel genommen und mich zu dieser Kamera greifen lassen – und ich war wirklich zufrieden mit der Kamera! Als Einsteiger-Modell kann ich sie nach wie vor empfehlen (auf jeden Fall mehr als die aktuelleren Sony Modelle 230 und 330!!!). Schuld daran, dass ich mich auf die Suche nach einem anderen Modell gemacht habe, war – wie könnte es anders sein – die HDR-Fotografie. Mit der Alpha 300 war es sehr mühsam gute Belichtungsreihen zu erstellen. Es musste also etwas anderes her, etwas mit mehr Möglichkeiten!
  2. Sony Alpha 700
    … und so kam ich auf die Alpha 700. Mit ihrem etwas größeren Body und vor allem mit ihren zusätzlichen Möglichkeiten (Auto-Bracketing, Speichern von Einstellungen, besseres Rauschverhalten, etc.) war sie für mich die logische Wahl. Natürlich habe ich auch kurz überlegt (und überlege immer wieder), ob es nicht besser wäre auf eine Nikon oder Canon zu wechseln. Bis jetzt habe ich mich aus diversen Gründen jedoch noch immer “gewehrt” diesen Schritt zu machen. Einerseits natürlich, weil ich mittlerweile doch schon ein paar Objektive für meine Sony gesammelt habe, andererseits bin ich zur Zeit mit der Alpha 700 sehr zufrieden und wüsste nicht, warum ich wechseln sollte!?
  3. Canon EOS 7D
    Ja, warum bloß? Wie gesagt, mit der 700er Alpha war ich rundum zufrieden. Nur, wenn man halt vor der Entscheidung steht, ob man in ein nicht so aktuelles System noch weiter Geld hineinsteckt oder doch lieber auf was neues, spitzenmäßiges wechselt, dann ist’s nicht mehr ganz so einfach. Klar, ich hätte weiter auf der Sony-Schiene bleiben können und auch dort Objektive zulegen können, die mit denen von Canon vergleichbar wären. Doch fehlt es auf der Sony-Seite sicher an der Vielfalt und den gleichgesinnten Anwendern. Die Canon-Community ist einfach eine ganz andere – rein von der Größe her schon. Somit findet man eben auch leichter gebrauchte Objektive und ähnliches. Davon abgesehen ist die 7D technisch gesehen sicher wieder ein nicht unerheblicher Schritt nach vorne.
  4. Panasonic Lumix LX5
    Was wie warum werden jetzt vielleicht ein paar von euch denken. Das ist doch eine Kompaktkamera und passt so gar nicht in diese Auflistung!! Naja, das stimmt nicht ganz. Die LX5 ist tatsächlich eine kleine aber sehr feine digitale Kompaktkamera. Ich bin auf sie gekommen, weil ich eine Alternative zu meiner doch recht großen und schweren 7D gesucht habe. Nicht als Ersatz sondern als Ergänzung wohlgemerkt. D.h. wenn ich alleine irgendwo unterwegs bin und mich nur auf’s Fotografieren konzentrieren will, ist die 7D nach wie vor meine erste Wahl. Wenn ich allerdings nicht unbedingt nur auf’s Fotografieren aus bin, steck ich jetzt die LX5 ein – die ist schön klein und kompakt und kann dennoch sehr viel. So kann man z.B. alle Parameter manuell einstellen, man kann Belichtungsreihen aufnehmen und das wichtigste für mich, man hat die Aufnahmen im Raw-Format!
  5. Sony NEX 5N
    Die LX5 war auf jeden Fall OK, eine wirklich tolle Kompaktkamera. Kompakt heisst aber leider auch, dass der Sensor und die Qualität der Bilder relativ “kompakt” bleiben. Also war ich auf der Suche nach einer kleinen handlichen Kamera, die aber mehr an Funktionen und Qualität bietet. Und da bin ich schließlich bei der Sony NEC 5N hängen geblieben. D.h. die Panasonic wurde gegen die Sony getauscht und jetzt geh ich mit dieser “kleinen” auf die Jagd nach Fotos!
  6. Olympus OM-D E-M5
    Die Canon 7D und damit auch meine Spiegelreflex-Zeiten sind Geschichte. Ich habe mich für eine der aktuell besten Micro-Four-Third Systemkameras entschieden – aus verschiedensten Gründen. Ich bereue es bis jetzt kein Stück, die OM-D ist eine wirklich tolle Kamera! Um mehr über die Umstellung, erste Eindrücke und mehr über alles mögliche zu dieser Kamera zu erfahren klickt hier.

Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50mm 1:3.5-6.3 EZ

Das standardmäßige Kit-Objektiv hab ich mit der Kamera mitgekauft. Es hat für ein Kit-Objektiv recht gute Kritiken bekommen und sieht an der Kamera auch richtig chic aus :) Ich selbst kann die Kritiken bis jetzt nur bestätigen: Die Qualität ist für ein Kit-Objektiv wirklich gut und der Zoombereich (KB 24-100mm) deckt für micht schon sehr viel ab.

Olympus M.Zuiko Digital 45 mm 1:1.8

Jetzt fängts an richtig Spass zu machen! Diese Festbrennweite ist eines der besten Objektive  mit dem ich überhaupt fotografiert habe. Es ist gestochen scharf (auch bei komplett offener Blende) und hat ein tolles Bokeh. Ich habe in letzter Zeit für meine Verhältnisse relativ viele Portraitfotos gemacht und bin einfach begeistert.

Walimex Pro 7,5 mm 1:3,5 Fish-Eye

Dieses Objektiv befand schon länger auf meiner Wunschliste – und Danke meiner Freundin ist’s jetzt von dort verschwunden und bei mir in der Fototasche gelandet :)
Die ersten Aufnahmen damit haben auf jeden Fall auch das gehalten was ich mir erwartet habe  – und noch dazu ist das wirklich kompakte Objektiv ein echter Hingucker an der OM-D.

Das Stativ war lange Zeit mein “Stiefkind”. Ich hab mir zwar relativ früh eines besorgt, jedoch hab ich damals wohl an der falschen Stelle gespart. Das damalige Stativ war so gut wie nicht brauchbar und daher blieb es auch meist daheim am Dachboden liegen. Mittlerweile hab ich hier allerding auch ein neues Gerät (Bilora C253 Perfect Pro Carbon Stativ), das wirklich spitze ist. So nehme ich mein Stativ immer öfter mit – was natürlich meinen Aufnahmen zu Gute kommt.

Die Software die ich hautpsächlich verwende beschreibe ich im Detail auf einer eigenen Seite: HDR Software.