HDR-Tutorial – eine einfache Anleitung zum erstellen von HDR-Fotos

Letzte Aktualisierung: 13.01.2011

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Also, legen wir los!

Gleich vorweg, ich will mir sicher nicht anmaßen der HDR-Profi schlechthin zu sein. Nein, sicher nicht. Ich denke nur, dass es vielleicht einigen so geht wie es mir am Beginn meiner “HDR-Laufbahn” gegangen ist und die jenigen froh darüber sind, einige Informationen darüber zu erhalten wie es funktionieren kann. Ich werde mich in diesem Tutorial einfach an dem zur Zeit besten und wahrscheinlich meist-gelesenen HDR-Tutorial (Website von StuckInCustoms.) orientieren und es auf meine Art wiedergeben.

Also, für wen ist dieses Tutorial gedacht?

  • Wie ich schon erwähnt habe, für Anfänger die gerne mal HDR-Welt hineinschnuppern würden
  • Für Fortgeschrittene, die noch besser werden wollen oder zumindest einen Einblick bekommen wollen, wie’s andere machen

Was ist HDR?

HDR steht für High Dynamic Range, wörtilich übersetzt also ein “Bild mit hohem Dynamikumfang“. HDR-Bilder entstehen in der Regel durch das Zusammenfügen von mehreren Aufnahmen mit Unterschiedlichen Belichtungseinstellungen (Belichtungsreihe). Echte HDR-Bilder können aber von herkömmlichen Anzeigegeräten (Bildschirmen, Drucker, … ) nicht wiedergegeben werden. Daher muss mit Hilfe von speziellen Programmen das neu entstandene HDR-Bild wieder in ein darstellbares LDR-Bild (Low Dynamik Range) zurückgerechnet werden. Das Ergebnis dieser Rechnerei ist dann das fertige HDR-Bild, das wir auf Flickr laden können oder unseren Freunden stolz präsentieren! :)

Ganz so einfach wie im vorigen Absatz beschrieben ist es natürlich nicht! Wobei, naja, wenn man die Schritte erst einmal verinnerlicht hat, wird man schneller und die Bilder werden besser. Sie bekommen dieses etwas andere “Look and Feel” die sie so besonders machen. Trey Ratcliff versucht sogar HDR aus einem etwas tiefgründigeren Blickwinkel zu sehen. So meint er zum Beispiel, dass HDR Momente und Stimmungen besser einfängt – ähnlich wie es das menschliche Gehirn machen würde wenn es selbst vor Ort wäre. Ich weiß, es hört sich etwas übertrieben an, doch zumindest zum Teil muss ich ihm Recht geben. Durch die Überlagerung der Unterschiedlichen Blichtungen werden mehr Informationen in einem Bild gesammelt. Wären wir selbst vor Ort, würden wir das selbe versuchen, in dem wir unsere Position und den Blickwinkel verändern würden. Dadurch hätten auch wir unterschiedliche Sichtweisen auf ein und die selbe Situation die wir dann jeder für sich interpretieren und abspeichern. Eine gewisse Übereinstimmung zu HDR kann man hier also durchaus finden…

Um einen ersten Eindruck von HDR zu vermitteln, würde ich jetzt natürlich am liebsten nur Bilder von mir selbst auflisten. Da ich aber wie gesagt sicher noch viel lernen muss, bediene ich mich einiger Aufnahmen von Personen, die meiner Meinung nach schon sehr weit in Sachen HDR sind.

kern.justin - Make no little plans

“Make no little plans” – kern.justin

Trey Ratcliff - Farewell India - The Taj Mahal

“Farewell India – The Taj Mahal” – Trey Ratcliff

Trey Ratcliff - I've reached the end of the world

“I’ve reached the end of the world” – Trey Ratcliff

the tower bridge

“the tower bridge” – von mir selbst

Also, ihr habt nun gesehen, wie HDR-Bilder aussehen können. Schon nicht schlecht oder? Auf den nächsten Seiten erfährst du mehr darüber, wie man zu solchen Bildern kommt!

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Kommentare

f**k!!! das ist ein wirklich verdammt gutes hdr tutorial! da brauch ich dich ja nicht mal mehr persönlich zu interviewen!

PS: generell geile site!

Na das freut mi aber wenn’s auch jemand liest, das Tutorial! War mir zwischendurch ja nicht mehr so sicher… ;)

kannst Du evtl noch etwas zu Bearbeitungsschritten in PS sagen?

Hi Micha,
ja, kann ich machen. Werd mir ein Beispielbild raussuchen und ein paar Schritte genauer zeigen. Wird aber leider ein bisschen dauern bis ich das fertig hab…

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